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Kontoarten

In Deutschland gibt es verschiedene Varianten von Konten. Das wohl bekannteste ist das Girokonto, gefolgt vom Sparkonto. Welches Konto am besten für den Kunden geeignet ist, hängt vom Zweck des Kontos ab.

Nachfolgend werden die einzelnen Kontoarten beschrieben:

Girokonto
Das Girokonto, oder auch Kontokorrentkonto genannt, ist mittlerweile aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es dient zur Verbuchung und Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Nahezu jede Bank bietet ihren Kunden ein Girokonto an. Man sollte sich jedoch die Zeit nehmen und die verschiedenen Angebote der Kreditinstitute miteinander vergleichen. Diese unterscheiden sich in Leistung, Zinssatz und den monatlichen Kontoführungsgebühren. Meist muss ein monatlicher Mindestzahlungseingang vorhanden sein, damit das Konto kostenlos geführt werden kann.

Tagesgeldkonto
Eine Sonderform des Girokontos ist das, auf Guthabenbasis geführte, Tagesgeldkonto. Man bekommt höhere Zinsen und kann trotzdem jederzeit über sein Guthaben verfügen.

Gehaltskonto
Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein Girokonto. Bedingung für das Führen eines Gehaltskontos ist der monatliche Eingang von Gehaltszahlungen.

Onlinekonto
Onlinekonten entscheiden sich nicht von herkömmlichen Girokonten. Da diese nur online geführt werden, man also keine Filiale vor Ort oder einen persönlichen Ansprechpartner hat, fallen für diese Art der Konten nur geringe bzw. gar keine Kontoführungskosten an.

Sparkonto
Ein Sparkonto wird ebenfalls nur auf Guthabenbasis geführt. Es dient zur Vermögensansammlung. Auch hier sollte man die Konditionen der verschiedenen Banken miteinander vergleichen. Geldeinlagen auf Sparkonten sind nicht für den Zahlungsverkehr geeignet. Kontoführungsgebühren fallen hier nicht an. Man kann monatlich über einen Gesamtbetrag von 2.000 € frei verfügen. Bei einem höheren Betrag fallen allerdings Gebühren an. Dieser ist von Bank zu Bank verschieden.

Terminkonto
Möchte man eine Geldsumme auf eine bestimmte Zeit fest anlegen, empfiehlt sich hierfür ein Terminkonto. Dabei handelt es sich um ein Sparbuch. Durch die festgelegte Laufzeit erhält man höhere Zinsen und Zinsbindung. Die Anlegedauer beträgt mindestens einen Monat. Die Höhe des Zinssatzes richtet sich nach der Dauer und der Höhe der Einlage. Wie schon beim normalen Sparbuch ist auch hier kein Zahlungsverkehr möglich.

Darlehenskonto
Ein Darlehenskonto wird immer dann angelegt, wenn man bei einer Bank einen Kredit aufgenommen hat. Dieses Konto weist die Höhe des Kredites und die monatlichen Tilgungen auf. Die Zinsen des Darlehens sind verschieden. Diese sind abhängig vom Kreditbetrag, Laufzeit und der Bonität.

Depotkonto
Besitzt man Wertpapiere werden diese über ein Depotkonto verbucht und verwaltet. Dieses gibt Auskunft über die Bezeichnung, Betrag und Stückzahl des Wertpapieres. Außerdem kann man ersehen wie und wo die Wertpapiere gelagert sind. Über Depotkonten werden auch Wertpapier-Orders abgewickelt. Zur Verrechnung benötigt man ein Girokonto.
 
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